M U S I K / T A N Z
Is-authenticity
eine Improvisation von Amanda Miller mit einem Musik-Arrangement von Fred Frith

28. Oktober 2009
um 20.30 Uhr im


„Hi funny bones. Being a dance from following the structures of my bones and finding the spaces in-between. The in-between of my own matrix and the structures created. Trying to listen and observe myself and simultaneously be aware / conscious, as those around. An eye / ear witness to ‘self’ and environment. A happy dance, die happy dance. Letting my bones think. Allowing them to touch me. The stories within the structures. How to make a dance with a lot of thinking, but no intellectualizing.” Amanda Miller
von und mit Amanda Miller

Musik-Arrangement:
Fred Frith

Die Musik, unter dem Titel „Field Musik”, hat Fred Frith aus Natur- und Außen-Aufnahmen, die Amanda in North Carolina (NC) aufgenommen hat, arrangiert

Foto: Klaus Levefre

  M U S I K / T A N Z
ERÖFFNUNG VOL. 1

Empfang

ab 19 Uhr
Die Winterreise
mit Nino Sandow
ab 20 Uh
Das Rhizom machen...
eine Sound- und Videosinstallation
19-24 Uhr
Party
mit DJ Niels Lorenz
ab 22 Uhr


Das Rhizom ist dynamisch, wächst, teilt sich.
Abgeteilte Bereiche verselbständigen sich.
Die Verzweigungen und Verbindungen sind unter unsichtbar,
unterscheidungen zwischen Generationen kaum möglich.
Choreographen hinterlassen Spuren ihres künstlerischen Wirkens.

Mitwirkende
(wird ständig aktualisiert):
Yui Kawaguchi
Christian Meyer
Eva Meyer-Keller
NIr de Volff
Morgan Belenguer
.......

Förderer:
Das Rhizom machen ist gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin

Die Baukosten der Neubauten wurden finanziert von
der Stiftung Deutsche Klassenlotterie


Foto: Barbara Dietl



  M U S I K / T A N Z
Die Stadt im Klavier
Improvisationsduo mit Klavier und Tanz
mit Aki Takase und Yui Kawaguchi

K O N Z E R T :
4.-6. Dezember 2009,
jeweils 20.30 Uhr im


“Klaviertöne weben den Tanz. Tanz schneidet den Raum in atmende Fragmente. Die zerschnittenen Räume bilden neue Klänge und verwandeln sich in eine Stadt, die auf der Karte nicht zu sehen ist.” YK

Pressestimme
"Tänzerin des Jahres: Yui Kawaguchi reißt in "Die Stadt im Klavier - forte" am Berliner
Dock11 der großen Jazzpianistin Aki Takase Saiten aus dem Flügel und entspinnt einen so federleichten Tanzhumor, dass Fred Astaire erblasst" - Arnd Wesemann (ballet-tanz
Aki Takase Pianistin, Komponistin. 1981 erster Auftritt in Deutschland beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie. Preise der Deutschen Schallplattenkritik: 1990-2008 /Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1999. /SWR- Jazz Preis des Jahres 2002. Zusammenarbeit mit Louis Sclavis, Rudi Mahall, Silke Eberhard und Alex v. Schlippenbach. Gelegentliche Projekte mit dem Fats Waller Projekt, LOK.03 und Aki and the Good Boys. www.akitakase.de

Yui Kawaguchi Choreographin und Tänzerin. Arbeitete u.a. bei Ismael Ivo, Helena Waldman, Nir de Volff und Tomi Paasonen. In Berlin zeigte sie ihre Stücke u.a. im DOCK 11, „Japan Now Festival 05“, „Tanztage 2006“ sowie „Rohkunstbau Festival“. 2006 erhielt sie den Jury-Preis bei der „Yokohama solo×duo<competition+>“. ,Im September wird ihr Solo REM – the Black Cat im Neuen National Theater Japan wieder aufgeführt. www.mendora.com


K U L T U R E L L E B I L D U N G
Material total
e
ine interdisziplinäre Performance von Kindern der freien Montessori Grundschule Pankow zusammen
mit Maren Strack, Nathalie Hünermund und Peter Friedrich

P R E M I E R E:
7. Dezember 2009
W E I T E R E V O R S T E L L U N G
8. Dezember 2009
jeweils 18.00 Uhr im

 

 


Die Perspektiven sind verschoben und die Grenzen verwischt: Alltägliche Materialien verwandeln sich in Kunstobjekte, Totes wird beweglich, Stummes beginnt zu klingen. Die Schüler der Montessori Grundschule Pankow haben gesucht, gefunden, gebaut, untersucht, ausprobiert und ausgewählt, was sie im Zeitverlauf einer Choreographie zur Darstellung bringen. Von weitem fällt der Blick auf ein zweistöckiges Haus. Darin bewegen sich Menschen, bewegen sich sehr schnell: tanzen, fliegen umher; das alles ist laut. Etwas scheint nicht zu stimmen: Einige Figuren – merkwürdig langgestreckte Gestalten – überragen das Haus. Sie können von oben hineinschauen. Auch scheint sich das Haus zu bewegen. Bei näherem Hinsehen werden die Räder, auf die das Haus gebaut ist, werden Scharniere und Gelenke sichtbar. Es ist ein beweglicher Körper, der gerollt, verschoben, verändert werden kann. Zoomen wir noch näher heran: Im inneren des beweglichen Hauses haben Spieler ihre eigenen Körper mit Malerfolien, dehnbarem Latexstoff, Brettern, Blechen, Schnüren erweitert. Alles geht aus den Stoffen, Objekten, dem Übriggebliebenen und Vorgefundenen der Alltagswelt hervor. Das Haus ist eine Konstruktion aus Abfallstoffen. In seinem Inneren tanzen die Spieler als verwandelte Wesen eine zuvor erdachte Choreographie und bringen dabei das Material zum Klingen. Es dehnt, reißt, bricht, schwingt, schlägt. Auch die „merkwürdig langgestreckten Gestalten“ erweisen sich nun als erweiterte Körper. Auf Stelzen laufend, bespielen sie das bewegte Haus von außen. Dabei werden ihre künstlich verlängerten Beine ebenfalls zu Instrumenten einer Choreographie aus Tanz und Klang.
mit freundlicher Unterstützung des Projektfonds kulturelle Bildung und des DOCK 11 KUNSTHAUS*****
Foto: Hiroko Tanahashi